
1.
Sicherung und Ausbau des Wirtschaftsstandortes Marsberg
Marsberg
hat im Vergleich zum NRW-Durchschnitt eine geringe Arbeitslosigkeit und sichere
Arbeitsplätze. Hauptgrund dafür ist eine stark mittelständische, vielfältig
geprägte Struktur, die aufgrund ihrer Diversifizierung robust gegen Krisen und
Rezessionen ist. Als wichtig erweist sich zudem die gute Verkehrsanbindung über
Straße und Schiene sowie die Position mitten in Deutschland. Ziel des Bürgermeisters
und der Politik muss es sein, diese Strukturen aktiv zu fördern und zu
erhalten.
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Noch bessere Vernetzung der Marsberger Unternehmer über gezielte Aktionen der
Wirtschaftsförderung (Messen, Austauschrunden, Stammtische, Wirtschaftsforen)
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Aktive Wirtschaftsförderung durch
Auftragsvergaben an lokale Firmen
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Weiterer Ausbau der
Tourismus-Aktivitäten in Marsberg durch die mögliche Umsetzung des Ferienparks auf Gut Wieringsen,
die weitere Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten und die stärkere
Vermarktung der Stadt bei Tourismus-Messen. Durch gezieltes Marketing, den Diemel-Radweg und andere Aktionen stieg die Zahl der
Übernachtungen bereits 2008 um mehr als 40 Prozent an – Tendenz weiter steigend
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Aktive Vermarktung des Gewerbegebietes Westheim und
Ansiedlung von neuen Firmen inkl. der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.
Investorensuche zum Beispiel durch Präsenz auf der Investoren-Messe EXPO REAL
in München
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Ausbau des Gesundheitsstandortes Marsberg. Bis
2012 können in den Bereichen gesundheitliche Technik, Dienstleistungen und dem
Gesundheitstourismus fast 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Die
Zukunftsinitiative „Gesundheitsstandort Marsberg ist bereits auf den Weg
gebracht
2. Neu-Ansiedlung von Händlern und Schaffung neuer
Einkaufsmöglichkeiten in Marsberg
Attraktive
Geschäfte und gute Einkaufsmöglichkeiten sind elementare Bestandteile eines
guten Lebensgefühls. Aufgabe des Bürgermeisters muss es darum sein, die
Bedürfnisse von Händlern und Einkäufern ideal miteinander zu verknüpfen.
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Entwicklung und Umsetzung des Einzelhandelsstrukturgutachtens,
um den Einzelhandel in Marsberg zu fördern. Zum Beispiel über den Bebauungsplan
Meisenberg, der
Geschäfte vorsieht, die dem Handel in der Innenstadt keine Konkurrenz machen
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Schaffung einer Positiv-Liste, in der der Bedarf an Geschäften
in Marsberg akkurat erfasst und bewertet wird. Gezielte Anwerbung von
Geschäften auf Grundlage der Liste
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Umsetzung eines aktiven Leerstandsmanagement mit Hilfe einer
Datenbank sowie gezielter Vermarktung der Leerflächen über Stadtmarketing und
örtlichen Finanzinstituten
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Prüfung der Konditionen für Geschäfte wie zum Beispiel
Miethöhe in der City
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Fortführung der engen Zusammenarbeit mit dem
Gewerbeverein
3. Konsequente Umsetzung der Ost-Anbindung
Die
Umgestaltung des direkt an die Innenstadt angrenzenden Bahnhofsumfeldes gehört
zu den wichtigsten und nachhaltigsten Stadtentwicklungsprojekten in Marsberg.
Nach erfolgreicher Lösung vielfältiger Herausforderungen im Bereich Nutzung,
Finanzierung und Altlasten steht dem weiteren Ausbau des Gebietes zu einem
attraktiven Stadtareal nun nichts mehr im Wege. Gleiches gilt für die
Verkehrsführung, die zu einer erheblichen Erleichterung der Erreichbarkeit der
City führt.
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Nach Erarbeitung einer exakten Planung und eines klaren
Konzeptes - Fortsetzung und Abschluss des Projekts bis 2012
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Nach Ansiedlung von Geschäften und Ausweisung von
Einzelhandelsflächen sowie verbesserter Verkehrserschließung konsequente
Umsetzung der nächsten Bauabschnitte. 1. Anbindung Paulinenstraße, 2. eigentliche
Ostanbindung bis zum Jahr 2010. 3. Realisierung des Gewerbegebietes bis 2011. Anbindung
der Marsch bis 2012
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Nutzung der Brachflächen der Bahn für ein Innenstadt nahes
Wohnen aller Generationen
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Weitere Einwerbung und Nutzung von Fördermitteln, um
Stadthaushalt zu entlasten. Bis heute wurden durch gute Kontakte zum Land viele
Millionen Euro Fördergelder gesichert, darunter mehrere Millionen für die
Reaktivierung des alten Ritzenhoff-Geländes.
4. Lebensqualität in der
Stadt und auf den Dörfern, insbesondere unter dem Eindruck des demografischen
Wandels
Statistiken und Prognosen deuten darauf hin: Schon in
wenigen Jahren wird sich die Bevölkerungsstruktur in Marsberg nachhaltig
verändern. Weniger junge und ganz junge Menschen könnten immer mehr älteren und
alten Einwohnern gegenüber stehen. Es ist eine demografische Entwicklung, die
nicht nur bei den Planungen berücksichtigt, sondern der auch mit entsprechenden
Maßnahmen begegnet werden muss. Folgende Ideen und Maßnahmen sind mir hierbei
wichtig.
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Schaffung von guten persönlichen Kontakten und eines guten
Miteinanders aller Generationen
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Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, um für
alle Generationen eine gute und verlässliche Transportmöglichkeit zu
gewährleisten
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Schaffung von Anreizen für die Ansiedlung von jungen
Menschen, zum Beispiel durch finanzielle Unterstützung beim Erwerb von
Bauplätzen, der Schaffung von Jugend- und Familientreffpunkten in den Dörfern
und dem Aufbau sowie der Bewahrung von Arbeitsplätzen.
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Erhalt der guten Kindergarten- und Schulversorgung
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Sicherung der Grundversorgung in den Dörfern: Geschäfte,
Ärzte, kulturelle Angebote
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Aufbau von speziellen Wohnmöglichkeiten für Senioren
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Attraktive Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten für alle
Alterstufen
5. Gesundheitsstandort
Marsberg
Marsberg
braucht eine gesundheitliche Versorgung, die diesem Namen auch gerecht wird.
Ein Akut-Krankenhaus mit Vollversorgung gehört hierzu genauso wie eine gut
funktionierende ärztliche Versorgung sowie Notfallversorgung. Auf- und Ausbau von Infrastruktur, Dienstleistungen
und produzierendes Gewerbe im Gesundheitsbereich und dem Gesundheitstourismus.
6. Erhalt des Bildungsstandortes Marsberg
Bildung
ist die Grundlage für eine erfolgreiche Jugend, aber auch für eine funktionierende
Gesellschaft. Bereits seit Jahren steht darum die Sanierung von Schulen und
Bildungseinrichtungen auf der Tagesordnung der Politik. Folgende Punkte liegen
mir hierbei am Herzen:
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Nutzung von PPP/ÖPP-Modellen zur
Finanzierung von Bildungseinrichtungen (Kontaktaufnahme mit Finanzministerium
und anderen Förderbanken ist erfolgt)
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Weitere Investitionen in Umbauten und Renovierung von
Schulen in Marsberg. (Renovierung der Chemieräume in der Realschule, der Hauptschule
Niedermarsberg sowie der naturwissenschaftlichen Räume in Gymnasium wurde
bereits umgesetzt).
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Umsetzung weiterer Projekte, auch unter Zuhilfenahme von staatlichen
Konjunkturprogrammen
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Weiterer Ausbau der offene Ganztagsgrundschulen und
Förderschule, dabei Nutzung der Mittel aus einem Förderbescheid in Höhe von
89.000 Euro
o Aktive Vermarktung des Schulstandortes Marsberg: „Europa-Gymnasium“ und Realschule - die „schlaueste Schule Deutschlands“