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Meldungen

Rentenmodell der katholischen Verbände - Marsberger KFD Frauen übergeben Postkarten an Patrick Sensburg

Marsberg. Um ihrer Forderung nach einer vollen Anerkennung von Kindererziehungszeiten
bei der Rente Nachdruck zu verleihen, überreichten Vertreterinnen der kfd-Marsberg-Essentho zahlreiche Postkarten zur Unterstützung
des Rentenmodells der katholischen Verbände an den heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg. Der Marsberger CDUVorsitzende Michael Rosenkranz hatte den Termin organisiert.
Sensburg, der selber stellv. Bundesvorsitzender des katholischen Verbands KKV ist, konnte dabei berichten, dass auf Initiative der Union weitere Verbesserungen bei der Mütterrente im Koalitionsvertrag vereinbart wurden.
Frauen, die vor 1992 drei oder mehr Kinder zur Welt gebracht haben, sollen künftig einen weiteren Rentenpunkt für jedes Kind anerkannt bekommen. „Nachdem wir bereits in der letzten Wahlperiode die Mütterrente für Millionen von Frauen, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, verbessert haben, werden wir nun erneut für eine verbesserte Anerkennung der Kindererziehungszeiten sorgen“, so Sensburg.
Hintergrund der Forderung ist, dass Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, lange Zeit nur einen Rentenpunkt pro Kind zugerechnet bekamen, während Frauen, die nach 1992 Kinder zur Welt brachten, drei Rentenpunkte pro Kind anerkannt bekamen. 2014 wurde Müttern, die vor 1992 Kinder geboren haben, mit der Einführung der Mütterrente ein weiterer Rentenpunkt je Kind zuerkannt. Im neuen Koalitionsvertrag hat sich die Union nun mit ihrer Forderung nach einer erneuten Verbesserung der Mütterrente durchgesetzt.
Das Rentenmodell der katholischen Verbände beinhaltet neben der Forderung nach einer verbesserten Anerkennung von Kindererziehungszeiten auch die Einführung einer Sockelrente, sowie die stärkere Einbeziehung von
Pflegezeiten in der Rente.

 

© CDU Stadtverband Marsberg 2018